Schönste Weinsicht im Kertzer Wäldchen in Niederhausen mit Blick über das Nahetal

48 Vorschläge wurden für den Wettbewerb „Schönste Weinsicht“ für alle dreizehn Weinanbaugebiete beim Deutschen Weininstitut für die Online-Abstimmung eingereicht. So bekam jedes Gebiet seinen eigenen Favoriten. Das für die Nahe eingereichte Foto kam von Laura Schneider vom Weingut Jakob Schneider. Nun wurde die Stele eingeweiht.

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Schönste Weinsicht 2020 in Lorch am Rhein – Ausblick an der Ruine Nollig

Mehr als 10.000 Besucher nahmen am Aufruf des Deutschen Weininstitutes teil und haben auf der Homepage für alle 13 Anbaugebiete die jeweils schönste Weinsicht abgestimmt. Der Aussichtspunkt in Lorch am Rhein konnte sich für den Rheingau durchsetzen.
Alle schönsten Weinsichten Deutschlands sind höher gelegene Aussichtspunkte, die im Rahmen einer Wanderung zu Fuß oder per Rad erreichte werden können und einen spektakulären Blick in die Weinlandschaften eröffnen. Dies vereint der Ausblick von dem kleinen Rastplatz unterhalb der Ruine Nollig. Sie ist eine der 40 Burgen, Schlösser und Ruinen im Welterbetal. Die Sitzgruppe steht direkt am Rheinsteig, dem Premiumweg von Wiesbaden-Biebrich bis Bonn und ist somit zu Fuß oder alternativ per Rad über die Weinwirtschaftswege zu erreichen. Die Besucher können sich auf einen phänomenalen Blick auf den Rhein freuen. Zwischen Ufer und den Weinbergen drängt sich Lorch am Rhein eng an die Flanken, die so steil abfallen, dass man beim Hingucken ahnt: Der Schloßberg rund um die Nollig ist etwas Besonderes. Wer hier ankommt, kennt die Antwort auf die Frage: Warum ist es am Rhein so schön.
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