Mit einfachen Mitteln Höfe und Gärten naturnah gestalten und neuen Lebensraum schaffen

So kann jeder Bauernhof oder Gärtner etwas für den Artenschutz tun. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen empfiehlt zum Bespiel Lesesteinhaufen und Lehmhaufen, um Tieren und Insekten neue Zufluchtsorte zu geben. Insbesondere in Regionen mit hohen Steinanteilen im Boden gibt es Lesesteinhaufen. Oft sind es über viele Jahrhunderte hinweg gesammelte Steine, die sich am Feldesrand auftürmen. In diesen Sammlungen finden wärmeliebende Tiere, wie Zauneidechsen, Blindschleichen, Wiesel, Spinnen, Käfer oder Wildbienen ein Zuhause. Im Winter sind diese Haufen zudem ein frostfreies und trockenes Versteck. Auf Bauernhöfen sammeln sich häufig Natursteine an, die als Lesesteinhaufen am Hof eine neue Aufgabe bekommen. Besonders Bruchsteine mit einem Durchmesser von 20 bis 40 cm eignen sich dafür.

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